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Bürgerwindpark Hingstbach21 MW

Zwischen Ohlendorf und Schwaförden errichten wir den Bürgerwindpark Hingstbach mit drei Windenergieanlagen.

Die Windparkfläche und angrenzende Bereiche sind von intensiv genutzter Agrarlandschaft mit Acker- und Grünlandflächen sowie unterschiedlich strukturierten Waldgebieten geprägt, sowie einem Feuchtwiesenbereich nahe des Hingstbaches. Die Windparkfläche wird im Südwesten durch das Landschaftsschutzgebiet „Schwafördener Wald“ begrenzt, im Norden durch die Samtgemeindegrenze und den dortigen Waldbereich, und im Südosten durch die angestrebten Anwohnerabstände.

eckdaten

WEA-Typ:
Enercon E-175 EP5 E2
Rotordurchmesser:
175m
Nabenhöhe:
162m oder 175m
Gesamtleistung:
21 MW
Erwarteter Ertrag:
+50 Mio kWh/Jahr
Stromversorgung:
für über 7.500 Menschen

Besonder­heiten

In der näheren Umgebung zur Projektfläche befinden sich bereits seit knapp 20 Jahren mehrere Windenergieanlagen vom Typ Enercon E-70 auf dem Gebiet der Samtgemeinde Schwaförden. Die Windenergieanlagen des Bürgerwindpark Hingstbach werden zusammen mit den Windenergieanlagen auf dem Gebiet der Samtgemeinde Schwaförden optisch als gemeinsamer Windpark wahrgenommen werden und dadurch eine besondere Konzentrationswirkung entfalten.

Anlagentyp

Der Bürgerwindpark Hingstbach wird aus 3 Windenergieanlagen des Typs Enercon E-175 EP5 E2 bestehen. Enercon ist ein deutscher Hersteller mit Sitz in Aurich, wo unter anderem die Gondeln gefertigt werden. Damit liegt auch ein Großteil der Produktionskette in Niedersachsen. Die Nabenhöhe beträgt voraussichtlich 174,5m. Damit ergibt sich eine Gesamthöhe von 262m.

Netzanschluss

Der Netzanschluss soll über das „Umspannwerk Schweghaus“ erfolgen. Mehr Details dazu auf der Projektseite zum Umspannwerk.

Umspannwerk Schweghaus

Kommunale Wertschöpfung

Der Bürgerwindpark Hingstbach leistet auf verschiedenen Wegen einen Beitrag für die kommunalen Kassen:

Durch die Akzeptanzumlage nach §6 EEG werden 0,2ct/kWh abgeführt. Das macht gute 30.000 Euro pro Jahr und pro Anlage aus, also etwa 90.000 Euro pro Jahr durch den ganzen Windpark. Die Akzeptanzumlage wird unter den Gemeinden und Samtgemeinden im 2,5km-Umkreis um die Anlagenstandorte aufgeteilt. Dadurch profitieren hauptsächlich die Gemeinde Mellinghausen, die Samtgemeinde Siedenburg, die Gemeinde Schwaförden sowie die Samtgemeinde Schwaförden von der Akzeptanzumlage des Windpark Hingstbach. Ebenso liegen die Stadt Sulingen sowie die Gemeinde Maasen im 2,5km Umkreis.

Für die kommunalen Flächen im Projektgebiet werden die gleichen Pachten ausgeschüttet wie für private Flächen. Außerdem werden Gewerbesteuereinnahmen und Einkommensteuereinnahmen (auf Pachten und auf Beteiligungserträge) generiert. Wir rechnen damit, dass diese Steuermehreinnahmen die Akzeptanzumlage über die Laufzeit deutlich übersteigen.

Immissionen

Die Windenergieanlagen werden mit roter Hindernisbefeuerung ausgestattet, die nachts jedoch nur im Bedarfsfall (z.B. für Rettungshubschrauber) aktiviert wird. Es wird ein Schattenabschaltungssystem eingesetzt, das die Anlagen stoppt, so dass der Wohngebäude nicht vom Schattenschlag betroffen werden. Die Schallemissionen der Anlagen können wir nicht komplett vermeiden, aber nachts durch eine Drehzahlverringerung zumindest reduzieren. Bei der Schallberechnung wurden die Immissionen der Bestandsanlagen bereits berücksichtigt.

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